Farbpaletten im Innenbereich

Die Auswahl an Farbtöne ist riesig. Damit stehen auf der einen Seite viel zur Auswahl, auf der anderen Seite ist es nicht einfach den Überblick zu behalten. NCS- und Ral-Farbfächer sind wohl die beiden bekanntesten auf dem Markt. Früher wurden die meisten Farbtöne von Hand selbst abgemischt. Heute steht uns eine hauseigene Farbmischanlage zur Verfügung. Gerade bei Ausbesserungsarbeiten, wobei nicht ganze Flächen neu überstrichen werden, mischen unsere Mitarbeiter vor Ort die Farben immer noch von Hand nach. Dies verlangt ein geschultes Auge und Kenntnisse der Farbenlehre.

Arten von Farbpaletten

Farbkarten Systeme

Es gibt unzählige Farbkarten und Farbtöne – fast jeder Farbenlieferant hat eigene Farbkarten. Die zwei bekanntesten Farbsysteme sind NCS und RAL. NCS steht für Natural Color System und ist standardisiert. RAL-Farben bezeichnet man als normierte Farben.

Brillux – eigene Mischanlage

Wir mischen sämtlichen Farbtöne mit unserer eigenen Farbmischanlage von Brillux in unserer Werkstatt selbst. So sind wir sehr flexibel, schnell und können spontan auf Ihre Wünsche eingehen. Sämtliche Farbtöne sind bei uns abgespeichert damit wir die verwendeten Farben jederzeit wieder abzurufen können.

Le Corbusier

Eine zeitlose und unvergleichbare Ästhetik bieten die Le Corbusier`s 63 Architekturfarben. Sie umfassen eine kompakte harmonische Farbpalette, welche räumliche und menschliche Wirkung verkörpert. Wir sind lizenzierter Partner und haben viel Erfahrung mit dem Umgang mit Le Corbusier Anstrichen.

Reine Mineralfarben

Durch die UV-Licht-Einstrahlung und die äusseren Einflüsse bleichen Anstriche an Fassaden mit der Zeit aus. Durch den Einsatz von lichtechten, anorganischen Pigmenten und mineralischen Bindemittel, wie Wasserglas, wird dies verhindert. Mineralfarben kommen auf rein mineralische Untergründe zur Anwendung. Es sind anorganische Bindemittel. Silikatfarben binden durch Verkieselung mit dem mineralischen Untergrund ab. Das Kaliwasserglas als Bindemittel reagiert chemisch mit dem mineralischen Untergrund.  Es entsteht eine dauerhafte, nachhaltige Verbindung. Nach der Aushärtung bilden sie eine diffusionsoffene, widerstandsfähige, ökologisch und gesundheitlich unbedenkliche Beschichtung. Die Vorteile sind die Langlebigkeit und die Stabilität der Farbtöne.

Oelfarben

Sogenannte Leinoelfarben sind dampfdiffusionsoffen und sehr langlebig. Sie eignen sich sehr gut für den Aussenbereich, wie z.B. für Fachwerk, Holzfassaden, Fenster und Türen. Richtige Oelfarben trocknen oxidativ und sind meist aus Leinoel hergestellt. Sie haben einen hohen Glanz – vor allem am Anfang, später baut er sich dann auch langsam ab. Die Anwendung im Aussenbereich bei zu hoher Luftfeuchtigkeit ist heikel. Im Herbst kann durch Nebel der Glanzgrad blind und matt werden. Früher mussten die Leimfarben selber angemischt werden, heute gibt es gute Lieferanten welche diese Produkte herstellen. www.thymos.ch

Kalkfarben

Kalkfarben gehören zu den ältesten Anstrichstoffen und wurden schon in der Steinzeit verwendet. Dabei wird Kalkstein bei hohen Temperaturen gebrannt und es entsteht Branntkalk. Dieser wird anschliessend mit Wasser gelöscht, woraus dann Kalkfarben gewonnen werden. Sie sind hoch atmungsaktiv, sehr porös und durch die hohe Alkalität resistent gegen Schimmel. Sie weisen eine lebendige Wolkigkeit auf und sind nicht völlig fleckenfrei und gleichmäßig. Werden Sumpfkalk-Tünche auf den noch feuchten Kalkputz aufgetragen, spricht man von der al fresco (ins Frische) Technik. Durch die Karbonatisierung (Aushärtung) des Kalkes werden Pigmente stabil im Putz dauerhaft eingebunden. Diese Technik kommt vor allem bei historischen Gebäuden zur Anwendung.